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Die Seeschlacht bei Nesjar im Jahre 1016

Projekthintergrund Nesjar 2016:

Die lokalen Geschichtsvereine für Brunlanes und Larvik etablierten eine gemeinsame Initiative, um die Seeschlacht von Nesjar des Jahres 1016 zu markieren. Die Arrangements im Jubiläumsjahr 2016 waren von nationaler Bedeutung und wurden auf verschiedene Weise markiert.

Man hat Archäologische Untersuchungen und verschiedene Arrangements durchgeführt. Die Errichtug des Nesjar – Denkmals waren sehr wichtig für das 1000 – Jahr – Jubiläum der Seeschlacht. Die Feierlichkeiten wurden in Zusammenarbeit mit Örtlichen Vereinen und Organisationen durchgeführt.

Man hofft, dass die Geschichte der Wikinger immer mehr bekannt wird, und dass das Projekt die Basis für eine jährliche Markierung der Schlacht bei Nesjar werden kann.

Die Schlacht am Palmsonntag 25. März 1016

Die Wikingerschlacht bei Nesjar ist das erste genau datierte Ereignis in der norwegischen Geschichte. Es gibt schriftlische Quellen, unter anderen «Heimskringla» von dem isländischen Saga-Erzähler Snorre Sturlason (1179-1241). Diese wichtige Seeschlacht fand, aller Wahrscheinlichkeit nach, bei Værvågen statt, auf der Innenseite Mølens in Brunlanes.

Diese Schlacht ist eine der entscheidenden Seeschlachten in der norwegischen Geschichte. 5000 Männer mit ungefähr 75 Schiffen können teilgenommen haben. In der Schlacht besiegte Olav Haraldsson (St. Olav) eine Gruppe der mächtigsten norwegischen Häuptlinge, die vom Graf (Jarl) Svein geleitet wurde.

Der Sieg von König Olav führte dazu, dass er über ganz Norwegen herrschte. Er war der erste König seit König Harald Hårfagre (Schönhaar). Dieser Sieg legte auch den Grundstein für eine strukturierte Staatsmacht in Norwegen und die Einführung des Christentums.

Das Kreutz

Als Symbol des Sieges in der Schlacht bei Nesjar und der Einführung des Christentums durch König Olav har man zwei 8 Meter hohe Larvikitt Granitblöcke nebeneinander platziert. Diese sollen die beiden Konfliktparteien darstellen. Das Kreutz und das Schwert haben identische Form, aber sie repräsentieren die Gegensätze – das Gute und das Böse.

Das Kreutz zwischen den Säulen ist auch mit dem Symbol des Schwertes, und der Vorstellung verbunden, dass das Schwert sich in ein Kreutz nach der Schlact verwandelt hat.

Das Schwert

Da das Kreutz als Folge von Olavs Sieg in der Schlacht bei Nesjar erscheint, war es natürlich, das Schwert in einen Zusammenhang damit zu setzen. Daher liegt ein 8 Meter langes, zerbrochenes Schwert vor den «Kriegführenden Parteien». Es sieht aus, als ob das Schwert aus dem Denkmal gefallen sei und porträtiert so die negative Form des Hohlraums zwischen den Steinsäulen. Den Idee ist, dass der Betrachter genau diesen Teil als Kreutz «zurücklegen» könnte, der in dem Hohlraum des Denkmals fehlt.

Der Künstler

Der anerkannte Künstler Martin Kuhn stammt ursrünglich aus Deuschland. Seit 1994 lebt und arbeitet er in Larvik. Kuhn hat sein Atelier im Steinbruch Stålaker in Tjølling. Er arbeitet nur mit dem Granit Larvikitt, und dieser Stein ist der Grund, wie er selbst sagt, «warum ich nach Norwegen zog».

Foto: © Jarle A. Melby